Hinterm Vorhang,
als warte sie dort
auf ihren Auftritt,
die Alte am Fenster.
Nachts zeichnen
die Kiefern Konturen
von Bergen, tags
regnet es Schwalben.
Durch trübe Pupillen
murmelt sie Psalme,
die Verse verhallen,
sie schneidet Geranien.
Vor dem Schlafen
kämmt sie ihr Haar,
legt sie ihr Lächeln
zurück in das Glas.
An ihrem Bett wacht
der Fernsehkoch,
wie ein Verwandter,
der Abschied nimmt.