WAVES × WORDS ist ein intermediales Performance-Ensemble. Wir arbeiten an der Schnittstelle von Poesie, elektronischem Sound und Live-Visuals. Unsere Arbeiten entstehen für konkrete Räume und Kontexte – als Auftragsarbeiten für Museen, Ausstellungen oder Festivals.
WAVES × WORDS besteht aus dem Dichter Ken Yamamoto, Elektronikmusiker_in Alexandre Decoupigny (Alex Sopht) und Visual Artist Claire Fristot (A-li-ce)
Wir arbeiten site-spezifisch und in enger Abstimmung mit kuratorischen Konzepten. Unsere Stücke werden für den jeweiligen Ort entwickelt und sind auf museale Räume, akustische Bedingungen und visuelle Architekturen abgestimmt. Die Performances sind zeitlich begrenzt, aber nachhaltig gedacht – als Erfahrung, nicht als Dokument.
Wir entwickeln performative Formate, in denen Sprache nicht gelesen, sondern hörbar, körperlich und räumlich wird. Gedichte treffen auf Drone, Fieldrecordings auf Stimme, Projektionen auf Rhythmus. Klang, Text und Bild reagieren aufeinander. Unsere Performances sind keine Abfolge von Beiträgen, sondern ein gemeinsamer Zustand: offen, improvisatorisch, präzise.
Ein wiederkehrendes Thema unserer Arbeit ist Materialität – von Wasser, Stadt, Erinnerung oder Körpern. Uns interessieren Prozesse: Strömen, Überlagern, Auflösen. Wörter dürfen kippen, Klänge dürfen tragen, Bilder dürfen verschwimmen. Dabei entstehen fragile Landschaften zwischen Konzentration und Offenheit, zwischen Präsenz und Verschwinden.
Gemeinsam realisieren wir intermediale Performances von 30 bis 60 Minuten, die Poesie als live erfahrbares Medium begreifen.