Meinen Händen entgleiten nicht selten
die zerbrechlichsten Dinge. Sie fallen,
von erschrockenen Blicken begleitet,
unausweichlich zu Scherben. Die Zeit
steht für einen Moment still, der ewig
währt, wie jeder Verlust, so erinnert,
wiederkehrend die Spuren des Falls
auf der Hirnrinde nachzeichnet. Spät
lieg ich manchmal zusammengekauert
da, im Dunkel zerschnitten von Linien,
geometrisch gezogen vom Anfang
hin zum Ende in mir – würde einer
jemals diese mit Tusche und Feder,
so präzise wie möglich, in schwarz
auf ein weißes Papier übertragen
läge vor ihm die traurigste Grafik.