In Socken hock’ ich in der dunklen Diele,
Einen Schuh in der Hand, in Gedanken.
Hier ist’s nicht lichtdurchflutet, eher eine
Gräuliche Ebbe, vorhanggefiltert und matt
Und still, bis auf die wenigen Geräusche,
Sich gedämpft durch die Fenster kämpfend.
Da murmelt’s und nuschelt’s von draußen
Ein paar unverständliche Satzfetzen herein,
Ein wenig Raum, sich die Welt auszumalen,
Frei, nach derart spärlichen Informationen.
Beinahe weiß, mit flüchtigen Bleistiftstrichen,
Ein Bogen Papier, für Phantasien noch offen
Wie ein Wolkengebilde oder Rorschachtest,
Aber in solcherlei Spielen bin ich nicht gut.
Eingehend und stumm studier’ ich die Sohle:
Sieht ganz danach aus, als lief’ ich nicht viel.
Ein Kommentar zu “…als lief’ ich nicht viel”
Mai 28th, 2009 at 07:21
du verlierst uns in assoziationen, um uns mit einer frantastischen pointe zurück zu holen. sehr schön